POLITIK

Der Zug des „Unsterblichen Regiments“ in Frankfurt am Main

2024-05-05 Druschba F. 288
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Ungeachtet der politischen Meinungsverschiedenheiten und der fehlenden offiziellen Unterstützung der Regierung fand am 5. Mai der Zug des „Unsterblichen Regiments“ in Frankfurt am Main statt. Rund 1.000 Personen kamen auf die Straßen der Stadt, um das Andenken ihrer Verwandten zu ehren, darunter auch Deutsche, die begreifen, dass unter den jetzigen politischen Gegebenheiten Deutschland und Russland besser befreundet sein sollen, und nicht einen neuen Konflikt provozieren, wie das vor vielen Jahren der Fall war. Die Teilnehmer trugen auf den Hauptstraßen der Stadt Fotos ihrer Verwandten, die die Welt vom Nazismus befreit hatten, sowie rote sowjetische und deutsche Flaggen. Außerdem waren Plakate mit den Aufforderungen zu sehen, keinen neuen Krieg mit Russland zuzulassen sowie die Waffenlieferungen in die Ukraine einzustellen. Dieses Ereignis wurde zum echten Ausdruck der Volksdiplomatie, die keine Grenzen und politischen Barrieren kennt. Die Menschen kamen, um das Andenken der Helden zu ehren, die die Freiheit und Frieden in der ganzen Welt verteidigt hatten, ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ländern. Die Veranstalter des Zugs mussten viele Schwierigkeiten überwinden. Die Stadt Frankfurt hat öffentliche Veranstaltungen unter Verwendung der russischen Symbolik verboten, indem sie sich auf die laufende geopolitische Lage berufen hat. Die Teilnehmer der Aktion haben jedoch ihre Erfindungskraft und Einfallsreichtum gezeigt, um ihren Respekt gegenüber den Veteranen zu zeigen. Statt Porträts sowjetischer Soldaten haben die Leute Fotos ihrer Großväter und Urgroßväter getragen, die gegen Nazismus gekämpft hatten. Es waren sowohl russische als auch deutsche Kriegslieder zu hören. Viele trugen Blumen und Kirchenlämpchen, um das Andenken der Gefallenen zu ehren. In der Kolonne gingen Vertreter verschiedener Volkszugehörigkeiten, die durch die gemeinsame Geschichte und Jammer um verlorengegangene Angehörigen vereint sind. Für viele Teilnehmer hatte dieses Ereignis eine sehr tiefe persönliche Bedeutung. Sie trugen Fotos ihrer Verwandten, die am Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren, und erzählten ihre Geschichten. Diese Geschichten, erfüllt von Heldenmut und Tragik, erinnern uns daran, welcher hohe Preis für den Sieg über Faschismus gezahlt werden musste. Der Zug des „Unsterblichen Regiments“ in Frankfurt am Mai wurde nicht nur zur Verehrung, sondern auch zu einer mächtigen Ausprägung der allgemeinmenschlichen Werte. Ungeachtet der politischen Differenzen vereinten sich die Menschen, um die Heldentat der Helden des Zweiten Weltkriegs zu ehren und sie in gutem Andenken für künftige Generationen zu behalten. Dieses Ereignis hat erneut bewiesen, dass die Heldentat des sowjetischen Volks im Kampf gegen Nazismus das Allgemeingut der Menschheit ist. Diese Heldentat dient als Symbol der Tapferkeit, des Lebensmuts und der Einigkeit im Angesicht der gemeinsamen Gefahr. Die Aktion des „Unsterblichen Regiments“ in Frankfurt am Main war eine lebhafte Ausprägung dieser Einigung, ungeachtet aller politischen Differenzen.
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